3 1/3 Ländertour oder Die Tour des Ostens: Nürnberg - Cheb - Karlovy Vary - Komotov - Usti nad Labem - Decin - Jedlova - Varnsdorf - Seifhennersdorf (Übernachtung) - Zittau - Liberec - Harrachov - Szklarska Porba Gorna - Jelenia Gora (Übernachtung) - Sgorzelezk- Zary - Forst - Cottbus - Leipzig (Frankfurt (Main)) - Nürnberg

^ Zu dieser Tour gibts keine gesammte Karte, erstens, weil man nicht alles auf eine bekäme, und zum andern, weils zu lange und zu aufwändig wäre zu jedem Abschnitt eine zu fertigen. Also Erläuterung warum gerade 3 1/2 Länder: Das hale Land ist die DDR, denn der RE Cottbus - Leipzig war aus historischen Fahrzeugen gebildet (dank Wagenmangel)




^ Also wir stehen noch in Strickerhäuser/Tkacze/ Harrachov und werden nun nach Polen fahren, aber natürlich nicht damit, ...


^ ... sondern endlich mit Brotbüchsen (810er), wenn auch in polnischen Diensten.


^ Übrigens ganz interessant, die Züge können hier ohne Deckungssignal ins selbe Gleis einfahren.


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^ Nun geht es über eine 2010 (!) wiedereröffnete Strecke (auch das wusste ich zum Zeitpunkt der Fahrt nicht), die nur mit 40km/h befahrbar ist...


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^ Ach ja, das Ziel dieses Zuges ist Szklarska Poreba Gorna, oder einfacher: Oberschreiberhau.


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^ Die Strecke hat man zum Teil mit aufbereiteten Altschienen wiedergebaut.


^ Szklarska Poreba Jakuszyce oder Jakobsthal (Riesengebirge) war einst Preußens höchster Bahnhof und ist nun Polens höchster.


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^ weiter auf der Zackenbahn, vorbei an Gebäuderuinen, zu denen möglicherweise ein in wikipedia erwähntes Gleis "Ladestelle Czerwony Potok" gehöhrt (?)


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^ Szklarska Poreba Huta, wörtlich Schreiberhau Hütte trug als Station den Namen Josephinenhütte.



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^ Nun geht es nach Szklarska Poreba Gorna (Oberaschreiberhau).


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^ Die Besonderheit hier: Als die Sowjets einst die Oberleitung mitnahmen, ließen sie die Masten stehen.


^ Als Polen dann später mit seinem Stromsystem elektrifizierte, hing man die neue Leitung an die alten Masten, wo möglich..


^ Mein Zug in Oberschreiberhau.


^ Hinten stand abgestellt eine PKP-Intercity Garnitur.


^ Mit diesem Zug hätte es weiter gehen sollen. Hätte, denn dort nahm der Schaffner nur Zloty, und keine Kronen sowie keine Euro. Eine Wechselstube oder einen Geldautomaten gabs aber im ganzen Bahnhof nicht.


^ Und so musste ich diesen Zug wegfahren lassen, und erstmal in den Ort, um an Zloty zu kommen.


^ Vorher noch paar Schnellschüsse, ...


^ ..., denn noch ahnte ich nicht, das erst in 4 Stunden wieder ein Zug gen Jelenia Gora (Hirschberg) ginge.


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^ Im Ort ging dann zumindest ein Umtausch Kronen in Zloty.


^ Also schnell zurück zum Bf, ...


^ ... wo sich erstmal nichts tat.


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^ dann der Blick auf den Tagesfahrplan - ja hier fährt so wenig, das Ankunfts und Abfahrtplan auf einen Zettel passen! Den 13:52 hätte ich nutzen wollen, nun ging erst wieder 17:30, womit fast schon klar war: In Jelenia gora muss ich übernachten.


^ Der Intercity steht hier von 10 Uhr bis 18:40 herum...



^ Am häufigsten fährt noch der Zug nach Harrachov und ich überlegte, doch über Tschechien zurückzufahren.


^ Letzlich siegt aber doch die Neugierde, das Abenteuer weiter zu machen.


^ also in den nächsten 4 Stunden alles ganz genau ansehen - was sollte ich auch sonst tun?


^ Erst im banklosen (!) Wartesaal.


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^ Bei den Brotbüchsen, die seit der Ankunft 13:30 hier bis 14:53 herum stehen würden.


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^ Erst dieses Schild brachte mich auf den Trichter, das ich ernormes Glück hatte, die Strecke überhaupt fahren zu können. Es ließt sich ja wie "Revitalisierung" insofern hätte die Verbindung in dem alten Atlas, denn ich zum finden eines Grenzübergangs benutzt habe, gar nicht drinstehen dürfen, denn von 1945 bis 2010 gabs hier keinen Grenzverkehr.


^ Da noch Zeit ist, laufe ich zum hinteren Bahnhofskopf.


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^ Warum man eigentlich hier traversen verwendet, wo Querseile doch viel materialsparender wären?


^ Man achte auf die Steigung des Streckengleises nach der letzten Weiche!


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^ Auf der Laderampe.


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^ OK, diese Wagen fahren nirgends mehr hin, ohne Kupplung.


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^ Blick ins EG.


^ Nun laufe ich am Bahnsteig 1 weiter bis zum Bahnsteigende.


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^ Ach ne Idee; Holz zwischen die Schienen, so baut man einen Isolierstoß...


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^ Dieser Typ Güterwagen ist wohl als Laube beliebt...


^ Das ist noch Bahnsteig 1.


^ Wenn der Schienenstoß bei 40° so ist, wie weit ist der im Winter???


^ Die Schienen sind hier wohl seit der Reichsbahnzeit: Roechling 1932.


^ AUch die Hilfschine der Kurve ist eine nie zuvor gesehene Bauart.


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^ Rangiersignal vor der ersten Weiche.


^ Grenzzeichen.


^ Dann entdeckte ich im EG das Stellwerk, und ...


^ ich durfte es von innen sehen - nochmal herzlichen Dank an den FDL.


^ Ach ja, der Beiwagen heißt Adam - komisch das er zwei Evas hat...



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^ Als nächstes Katze beobachten - das einzige was ich außer mir am Bahnhof bewegt...


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^ die Mitze geht auch zum FDL rein...


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^ Als nächstes trifft der Zug aus Jelenia Gora wieder ein es ist also 16:09.


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^ 16:15 verlässt die Brotbüchsen-Garnitur Oberschreiberhau nach Strickerhäuser.


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^ Der Zug wird nun auch noch schön lange stehen.


^ Also Zeit, ohne Fahrgäste alles abzulichten.


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^ Inzwischen bügelt der Intercity mal auf - vielleicht braucht man Strom zum Nachmittags-Kaffee-kochen...


^ Naja, lange war der Bügel nicht oben.


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^ So lange grad kein Tf da ist, auch hier mal knipsen.


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^ 17:19 kommt wieder der Zug aus Tschechien...


^ Diesmal als Einzeltriebwagen.


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^ Und so wird es endlich 17:30 und damit Zeit weiterzukommen.


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